Dezember 28, 2015Comments are off for this post.

Mein 2015

Dieses Jahr war gut, anstrengend, schwierig und grossartig zugleich. Ich schreibe das hier vordergründig für mich nieder, ihr dürft mitlesen wenn ihr mögt. Here we go:

Arbeit und Krankheit

Zu Beginn dieses Jahres 2015 arbeitete ich zuviel. Ich hatte in der Agentur einen sehr spannenden Job für einen grossen Schweizer Kunden gefasst (auch Gelber Riese genannt), bei dem es darum ging, unzählige Wireframes und HiFi-Mockups fertigzustellen. Eine hochspannende Angelegenheit, die jedoch viel Fleiss in der Detailausführung forderte. Die Zeit wurde immer knapper, der Präsentationstermin rückte immer näher und schlussendlich arbeitete ich beinahe 50 Stunden am Stück (ich schlief jeweils nur kurz dazwischen).

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Dezember 3, 2015Comments are off for this post.

Zucker-frei seit einem halben Jahr

Meilenstein! Vor rund 6 Monaten entschloss ich mich, dass ich auf Zucker verzichten möchte. Zuerst nur mal eine Woche lang, quasi als Test. Danach verlängert auf 5 Wochen.

Nun ist bereits ein halbes Jahr vergangen. Und ich ernähre mich immer noch zuckerfrei.Wie in meinem Blogpost von damals beschrieben, verzichte ich einfach auf alles, was mit Zucker oder künstlichen Süssstoffen angeschrieben ist. Ausnahmen bisher:

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März 24, 2015Comments are off for this post.

Warum es gesund ist, krank zu sein

Lebe ich gesund? Tue ich was für mich? Mache ich das Richtige aus meinem Leben? Auf solche wichtigen, aber auch unangenehmen Fragen kommt man kaum beim Lesen von Gratiszeitungen. Solche Gedanken macht man sich nicht, nach einem durchgefeierten Wochenende oder während der Arbeit. Solche Fragen drängen sich nicht auf, die können wir uns ja morgen stellen. Oder übermorgen.

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April 27, 2014Comments are off for this post.

Kräutersalz selbstgemacht.


Heute verrate ich euch was. Gut geeignet für Hobby-Gärtner mit farblosen Daumen oder Menschen mit zwei linken Händen. Denn ein selbstgemachtes Kräutersalz kann fast nur gut werden. Voila:

Zeitaufwand: ca. 15 Minuten

  1. Kräuter abschneiden (wenn keine vorhanden -> beim Nachbar)
  2. alles bei ca. 40 Grad trocknen (Backofen oder besser Dörrex), bis die Kräuter sich brechen lassen
  3. Kräuter von den Stengeln abziehen und mörsern (wenn Mörser nicht vorhanden -> beim Nachbar vorbeischauen)
  4. Kräuter 20% mit 80% Salz mischen, am besten Fleur du Sel oder grobem Meersalz
  5. Mischung nach Bedarf mit Pfeffer, Chilli oder Curry pimpen
  6. alte Gewürzmühlen leeren (viellecht beim Nachbar noch kurz fragen?) und abfüllen

Fertig ist das Muttertagsgeschenk. Oder das Mitbringsel zur nächsten Grillparty. E guete!

April 1, 2014Comments are off for this post.

Warum ich nach 17 Jahren mit Design aufhöre

Heute, mit bald 35, verstehe ich endlich, warum ich immer wieder gefragt wurde «Was macht man denn so als Grafiker? Programmieren und so?». Kein Mensch versteht der Sinn und Zweck hinter meinem Beruf als Designer.

Um es klarzustellen: ich liebe meinen Job. Ich habe mein Leben lang nichts anderes getan, als Dinge wie Websites oder Apps schöner und nutzbarer zu machen. Stets war es mir ein Anliegen, nicht die Lösung in der Gestaltung zu finden, welche mir am meisten bringt oder gefällt, sondern die, welche dem Kunden das beste Ergebnis beschert. Und ich versprach stets weniger als ich lieferte. Immer schön auf den letzten Drücker, aber pünktlich wie ein Schweizer Wecker.

Nach all diesen Jahren, schwirren Stimmen von Kunden in meinem Kopf umher, die immer lauter werden. Zum Beispiel «Die Schrift die verwendet wurde, scheint etwas altmodisch. Bitte 10-20 modernere Varianten versuchen» oder «Der Login-Link sollte ca. 21 Pixel nach rechts (dort wo Sie ‘Knotakt’ statt ‘Kontakt’ geschrieben haben -> bitte korrigieren)». Solche und eine Million andere Sätze laufen wie ein endloses Tonband in meinem Kopf. Ich meine, früher, da schrieben die Kunden noch Briefings und erklärten, was sie wollten. Heute ist man dafür zu beschäftigt. Keine Zeit. Kein Geld. Aber bitteschön, wir rechnen mit der besten Lösung. Sagen wir bis morgen Abend?

Lange habe ich hin- und her überlegt, wie ich die Situation ändern könnte. Doch alle Versuche, den Spiess umzukehren, scheiterten. So habe ich mich schweren Herzens entschieden: nach 17 Jahren ist es endlich an der Zeit für etwas Neues.

Wer mich kennt, der weiss, dass es schon immer mein grosser Traum war, Orangen zu verkaufen. Und genau das wird jetzt bald Wirklichkeit: ab dem 1. August werde ich in Zürich, gleich neben der Frauenbadi am Stadthausquai, meinen Orangen-Shop «Blums Orangenparadies» eröffnen. Nebst Orangen aus Süditalien, werde ich auch allerlei Nebenprodukte meiner Lieblingsfrucht verkaufen und Platz zum verweilen in einem herrlichen Vintage-Bistro mit Leseecke und Handystörsender anbieten. Die alte Glas-Türe wird so präpariert, dass sie immer schrecklich quietscht beim Öffnen und zudem hänge ich ein Glockenspiel auf, welches jedes Mal bimmelt. Der Fussboden wird mit schiefen Eichendielen ausgelegt und auf der Theke wird eine laut ratternde Registrierkasse von 1912 stehen.

Ich freue mich auf eine neue Welt und die Herausforderungen eines Orangen-Verkäufers. Natürlich hoffe ich dann auf eure Unterstützung und einen anständigen Flash-Mob bei der Eröffnung.

Bis bald,
eurer David Blum

März 25, 2014Comments are off for this post.


Das grösste Geschenk, das ich je bekam, war Papi werden zu dürfen. Und so wie es aussieht, hat meine Traumfrau da noch ein weiteres Geschenk eingepackt. Im August werden wir noch mehr Mami und Papi. <3

März 8, 2014Comments are off for this post.






Dicke Ferien.

Modemagazine und Modelcastingshows füttern auch heuer das Unterbewusstsein der Frauen und Männer: nur wer schlank und schön ist, kann Erfolg im Leben haben. Nicht viel anders suggerieren die Werbekampagnen der klassischen Last-Minute Tourismusindustrie: nur wer verreist, kann sich vom Alltag erholen. Nur wer mindestens 10 Stunden fliegt, kann abschalten. Weg von all dem bösen Alltäglichen, hinein in Sonne, Sandstrand und Wellnessnasszellen. Gegen Aufpreis auch gerne mit Internet-Flatrate im Hotelzimmer.

Doch da ist diese eine Woche Ferien, die nun zu Ende geht. Zuhause. Tagesausflüge. Ein Rundgang durch dieses alte Haus in Langenthal machen, in dem man 12 Jahre lang als Kind und Jugendlicher aufwuchs. Jurastrasse 32. So ging ich mit meiner bald zweijährigen Tochter die knarrende Dachboden-Treppe hoch und roch den gleichen verstaubten Geruch wie damals, als ich acht Jahre alt war. Blickte aus dem gleichen Fenster, aus welchem ich damals eine Seilbahn in den Garten runter gebaut habe. Und strich mit den Fingern über den immer noch verschlossenen Tresor im Keller; sog den modrigen Geruch mit geschlossenen Augen ein. Auch das Schöpfli war noch da. Mit diesem Haken, mit dem man das grosse Holztor schloss. Und bei welchem man sich die Finger einklemmen konnte. Ich reiste in Gedanken und Gerüchen durch die Erinnerungen.

Menschen besuchen, die nicht mehr mit Besuchen gerechnet haben. Mit den besten Freunden zusammensein, gut essen. Der Tochter Katzenschnauzhaare ins Gesicht malen. Konfetti überall. Und abends ins beste Bett der Welt fallen. Mit viel Herz und Erinnerungen. Hipsterferien. <3

November 9, 2013Comments are off for this post.

Warum ich mit dem Rauchen aufhören wollte

Warum ich mit dem Rauchen aufgehört habe und wie ich mich heute fühle.

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Oktober 19, 2013Comments are off for this post.

Herbst im Glück

Kurze Rundfahrt mit dem Bike. Herrlichstes Herbstwetter. Müheloses Bergauffahren. Über Wald und Felder, Stock und Stein. Ein neuer Weg. Plötzlich eine bisher unentdeckte Ruine. Mit Vollgas hinunter durchs Dickicht. Bike beginnt zu scheppern. Kettenwechsler küsst Baumstamm. Egal. Rattarattaratta den Berg runter. Da, eine junge Katze springt in scheinbar unkontrollierten Sätzen einem Insekt nach. Geruch von frischem guten Mist. Plötzlicher Glücksrausch von neuer Heimat mit voller Wucht über dies Nase hinein in den Bauch runter. Grinsen. Dankbarkeit.

Juli 10, 2013Comments are off for this post.






Manchmal ist «auf der Stelle» auch zwei Jahre später: am 21. Juni heiratete ich (wie angedroht) meine Traumfrau. Inklusive Traumtochter. Grossartiges kleines Fest, geiles Auto, hervorragendes Essen, die besten Trauzeugen und ein perfektes Wochenende. Und klasse Fotos von Pascal. Weitere gibt's drüben bei Facebook (wer sie denn sehen darf). King of Luck Extended heisst jetzt neu David Blum. Tschüss @dworni.

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