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6. Februar 2011 - Kommentare deaktiviert für

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Bang & Glück. Es gibt diese Momente im Leben, die fühlen sich ein wenig so an, als ob alles sich fügen würde, was sich schon lange hätte fügen wollen, aber nicht konnte, weil man eben irgendwie schief in der Gegend rumstand und sich alles nicht fügen konnte, so wie es hätte wollen.

So staunte ich auch gar nicht, als mir heute auf dem Flohmarkt ein Mann mit slowenischem Akzent (ich weiss nicht ob der slowenisch war, vielleicht war es auch Ljubljanaisch) für ungefähr hundert Schweizerfranken ein schönes Compactdisc-Abspielgerät von der, sich im Hochpreis-Segment angesiedelten, dänischen Unterhaltungselektronikfirma Bang & Olufsen verkaufen wollte.

Ich konnte das Gerät namens BEOGRAM vor Ort testen, der Ljubljanaianer meinte alles sei tiptop, ich meinte dann, dass da einige Tasten nicht mehr funktionieren würden (was solange der Wahrheit entsprach wie man diese nicht berührte), die Fernbedienung fehlen würde (was der Wahrheit entsprach, denn es gab niemals eine zu diesem Gerät) und schwang mich anschliessend auf mein neu geöltes Fahrrad und fuhr fünfzig Franken ärmer und 5 Kilo schwerer nach Hause.

Da hier schon ein Beocenter 7700 für die Abspielbarkeit von Schallplatten wohnt, ergänzt dieses neue Designstück, abgesehen von der Optik, meine Tonwiedergabestelle um meine CompactDisk-Sammlung abzuspielen. Denn ich habe noch keine Putzfrau gefunden, welche mir alle diese digitalisieren würde.

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David Blum

1. Dezember 2010 - Kommentare deaktiviert für SoundRacer im Luigi-Test

SoundRacer im Luigi-Test

Nur für Männer geeignet. Frauen, ÖV-Freaks und Greenpeace bitte wegschauen.

Der SoundRacer funktioniert so: man steckt das überteuerte Ding in den Zigarettenanzünderdings, stellt beim Radio die gleiche Frequenz wie auf dem SoundRacer ein (und guckt darauf, dass auf dieser Frequenz sonst nichts kommmt, häkäm), schaltet in den Leerlauf, gibt Gas bis es einmal piepst, geht runter vom Gas auf den Leerdrehmoment (keine Ahnung ob der so heisst, klingt aber geil) und wartet zwei Pieps ab. Fertig ist der akustische V8-Fahrspass.

Das Ding macht kurz mal Spass, Boxenluder würden darauf abfahren (meinte der Kameramann @schtift). Wer will, kann diesen Potenzsteigerer gerne mal bei mir ausleihen. Vom Kauf rate ich an dieser Stelle gerne irgendwie ab.

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David Blum

5. September 2010 - Kommentare deaktiviert für

Tweets voll so offline vorlesen. Für einmal eine Erfindung aus Deutschland. Was ist überhaupt an Twitter so toll? Es gibt schätzungsweise etwa 10(0) Gründe. Einer davon ist der, dass man Lebensweisheiten in Kurzform auf dem Timeline-Teller präsentiert bekommt. Wenn man auch den Richtigen followt. 

Aus diesem einen Grund entstand auch die Idee, Tweets mal in einem gehobeneren Rahmen als handylesend auf dem Klo zu präsentieren. Die Wortgourmets @HappySchnitzel (goldig paniert), @marthadear (sildbrig schimmernd), @PickiHH (kaugummikauend) und @bjoerngrau (gräuste Maus unter den Plappergeien) haben aus einem Schatz von erlesenen Wortkünsten die bezaubernsten herausgesucht und sind damit in die Schweiz geflogen. Ich und @madial wurden flugs als Praktikanten angeheuert und versuchten uns in der höheren Sprache (ich fiel durch). 

Im Sphères, im passendsten Umfeld Zürichs wohl überhaupt für eine solche Lesung, wurde die erste Twitterlesung der Schweiz also abgefeuert. Obwohl die Probe am Nachmittag mit genügend Champagner eigentlich auch auf Video festgehalten hätte werden sollen, wurde aus der scheinbar bislang perfektesten geplanten Lesung von Tweets ein herzlich gelungener und voll besuchter Abend - oben erstmal die ungeschnittene Version des Livestreamings (welches zwischendurch mal über 200 Zuschauer zusätzlich gehabt haben soll). Mehr Infos, Fotos und alle Sponsoren findet man auf twitterlesung.ch. Aber was schreib ich hier, wenn ihr das Video oben anschauen könnt? Eben. Beginnt einfach bei Minute 24.

Liebe Sue, Anne, Tina und Björn - danke, das war perfekt umwerfend schön mit euch. Und sorry für meine Patzer - die waren Absicht. Denn ich war ja schliesslich Praktikant. Bis bald in Berlin!

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David Blum

Eine Tour namens RoadJack.

Lesezeit:

Nun, eigentlich ja auch wurscht wie ich die Tour nannte, ich war diese Woche an der Cote d'Azur entlang in Frankreich alleine unterwegs. Die 1800 km überlebte ich mit Auto, Zelt, Geld und iPhone4 sehr gut, dank dem TomTom-App gelang mir auch so ziemlich jedes Manöver.

Der Komplettheit halber: ich war in Menton, Monaco, Nizza, Cannes, Grasse und Giens. Ich sah viele Yachten, teure Autos, schöne Strände, hässliche Campingplätze, tolle Campingplätze, verbrachte zwei Tage mit tschechischen Campern (Petra & Robin), fuhr dahin wo ich gerade Lust hatte, war überrascht wieviel Fett die Franzosen auch an noch so teuren Fleischstücken liessen, trank herrlichen Rotwein, stand auf dem roten Teppich in Cannes, liess mir die Welt des Parfums in Grasse erklären (ich verstand ziemlich nichts, da mein Französisch eher scheisse ist) und… - moment, ich hab da ja einige Videos gemacht. Die bette ich euch einfach noch unten ein. Und Fotos gibts drüben im Album bei flickr.

Kurz noch als Hinweis für die stirnrunzelnden Mitleser: ich habe dieses Bild/Filmreportieren aus den Ferien nicht gemacht, weil ich euch unbedingt mit Meerfotos unterhalten wollte, sondern um Erfahrungen mit dem Berichterstatten selbst zu sammeln (ich habe da was vor, nächsten Sommer). Also Videos zu machen, Bilder mit Geolocation zu twittern, facebooklen und so. Da habe ich ja auch die Seite dworni.ch/roadjack eingerichtet, wo man sich die Fotos gleich mit der Karte der aktuellen Position anschauen konnte. Zusätzlich wurde oben der Name der aktuellen Ortschaft eingeblendet. So, und eben all dieser Livereporting-Kram habe ich eben gemacht um zu schauen, wie der Aufwand so ist und was es dabei zu beachten gilt. Das Übelste ist ja die ganze Roaming-Geschichte. Ich musste also für jedes Update mal kurz wieder das Daten-Roaming einschalten, Videos lud ich an WiFi-Spots hoch. Ich hoffe die Rechnung wird sich in Grenzen halten (ja, die World Option Flex-Dingsbums von Swisscom hatte ich aktiviert, also 1 MB 2.– statt 10.– (was immer noch scheissteuer ist)).

iPhone 4
Am Samstag vor meiner Abreise kaufte ich mir (mit einer Stunde anstehen) noch das iPhone 4. Auf der ganzen Reise liess es mich nie im Stich, die 1,5 Tage Akkulaufzeit war eine Erleichterung gegenüber dem 3G, ich fotografierte fast ausschliesslich damit, die Filme habe ich auch (bis auf einen) auf dem iPhone geschnitten und vertont. Die Qualität der Fotos und Filme ist schon sehr gut, nur im Dunkeln rauscht es halt schnell mal. Doch für Ferienfotos und -filme sowieso ausreichend und ich kann somit gleich zwei Geräte weniger rumschleppen. Einzig das Selbstportrait-Objektiv ist ein wenig mieser als das Frontobjektiv. Und die Videos werden damit auch kleiner.

Vom Multitasking habe ich nicht viel erwartet, doch unterdessen möchte ich es nicht mehr missen. Schnell mal auf das Kameraapp switchen, zurück ins Navigatonsgerät, dann einen Song mit Shazam taggen, währen das Navi weiterläuft. Sehr komfortabel und schnell. Cool wäre noch, wenn sich offene Apps nach einstellbarer Zeit selbst beenden würden um Speicher freizugeben und den Akku zu schonen. Fazit: absolute Kaufempfehlung für 3G-User, 3Gs können ja aufs iPhone 4S warten.

Also, hier noch die Filmli, made on iPhone (nur #2 ist in HD raufgeladen):

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David Blum

19. Juni 2010 - Kommentare deaktiviert für Hit in GarageBand, leichtgemacht

Hit in GarageBand, leichtgemacht

Da ich ja ab und zu Songs in Garageband bastle, wurde ich via Twitter schon tausendmal x-mal angefragt, ob ich da ein wenig verraten könne, wie das funktioniert. Kann ich, logisch. Grundsätzlich ist es natürlich von Vorteil, wenn man ein wenig von Musiktheorie ne Ahnung hat, doch Notenlesen kann ich auch nicht (mehr).

Ich habe versucht, in einen kurzen Podcast zu zeigen, wie in etwa ich meinen letzten Song «If you say YAY» im GarageBand gebastelt habe. Falls Ihr Fragen dazu habt, einfach als Kommentar reinhauen.

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David Blum

5. März 2010 - Kommentare deaktiviert für

Zurück von der Insel. Nach zwei Wochen ohne Internet, viel gutem Essen und Trinken, dutzende Pyrit-Funde, einem neuen Song (folgt morgen) und herrlichem Frühlingswetter bin ich wieder zurück in der Schweiz - und online.

Vermisst habe ich weder Twitter, Facebook, Blogs noch digitale News. Denn es tat gut, für eine Weile mal komplett offline zu sein und das Hirn neu zu kalibrieren. Doch jetzt freue ich mich wieder auf alle meine Leser, Twitterfreunde, Brot mit Salz und schlaglöcherfreie Strassen. Und natürlich auf eure Kommentare. :-)

PS: der Bart ist bereits wieder weg, das mit den Zusatzkilos dauert wohl noch ne Weile…

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