Juli 19, 2015Comments are off for this post.

Danke, Kontinental­platten

Berge gibt es dank Bewegungen von Kontinentalplatten. Damals, vor 200 Millionen Jahre war noch alles flach. Ein Glück für uns, leben wir heute. Denn die paar Jährchen später können wir uns Wellness- und SPA-Angebote sparen und uns in der Schweiz mit dem Postauto in abgelegene Gebiete chauffieren lassen.

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März 8, 2014Comments are off for this post.






Dicke Ferien.

Modemagazine und Modelcastingshows füttern auch heuer das Unterbewusstsein der Frauen und Männer: nur wer schlank und schön ist, kann Erfolg im Leben haben. Nicht viel anders suggerieren die Werbekampagnen der klassischen Last-Minute Tourismusindustrie: nur wer verreist, kann sich vom Alltag erholen. Nur wer mindestens 10 Stunden fliegt, kann abschalten. Weg von all dem bösen Alltäglichen, hinein in Sonne, Sandstrand und Wellnessnasszellen. Gegen Aufpreis auch gerne mit Internet-Flatrate im Hotelzimmer.

Doch da ist diese eine Woche Ferien, die nun zu Ende geht. Zuhause. Tagesausflüge. Ein Rundgang durch dieses alte Haus in Langenthal machen, in dem man 12 Jahre lang als Kind und Jugendlicher aufwuchs. Jurastrasse 32. So ging ich mit meiner bald zweijährigen Tochter die knarrende Dachboden-Treppe hoch und roch den gleichen verstaubten Geruch wie damals, als ich acht Jahre alt war. Blickte aus dem gleichen Fenster, aus welchem ich damals eine Seilbahn in den Garten runter gebaut habe. Und strich mit den Fingern über den immer noch verschlossenen Tresor im Keller; sog den modrigen Geruch mit geschlossenen Augen ein. Auch das Schöpfli war noch da. Mit diesem Haken, mit dem man das grosse Holztor schloss. Und bei welchem man sich die Finger einklemmen konnte. Ich reiste in Gedanken und Gerüchen durch die Erinnerungen.

Menschen besuchen, die nicht mehr mit Besuchen gerechnet haben. Mit den besten Freunden zusammensein, gut essen. Der Tochter Katzenschnauzhaare ins Gesicht malen. Konfetti überall. Und abends ins beste Bett der Welt fallen. Mit viel Herz und Erinnerungen. Hipsterferien. <3

Oktober 5, 2013Comments are off for this post.










Zypern, Flitterwoche, Badeferien, Traumstrand, Familie, Essen, Schlafen, Baden, Relax & Rolex. Alles andere bleibt geheim.

August 8, 2010Comments are off for this post.

Eine Tour namens RoadJack.

Nun, eigentlich ja auch wurscht wie ich die Tour nannte, ich war diese Woche an der Cote d'Azur entlang in Frankreich alleine unterwegs. Die 1800 km überlebte ich mit Auto, Zelt, Geld und iPhone4 sehr gut, dank dem TomTom-App gelang mir auch so ziemlich jedes Manöver.

Der Komplettheit halber: ich war in Menton, Monaco, Nizza, Cannes, Grasse und Giens. Ich sah viele Yachten, teure Autos, schöne Strände, hässliche Campingplätze, tolle Campingplätze, verbrachte zwei Tage mit tschechischen Campern (Petra & Robin), fuhr dahin wo ich gerade Lust hatte, war überrascht wieviel Fett die Franzosen auch an noch so teuren Fleischstücken liessen, trank herrlichen Rotwein, stand auf dem roten Teppich in Cannes, liess mir die Welt des Parfums in Grasse erklären (ich verstand ziemlich nichts, da mein Französisch eher scheisse ist) und… - moment, ich hab da ja einige Videos gemacht. Die bette ich euch einfach noch unten ein. Und Fotos gibts drüben im Album bei flickr.

Kurz noch als Hinweis für die stirnrunzelnden Mitleser: ich habe dieses Bild/Filmreportieren aus den Ferien nicht gemacht, weil ich euch unbedingt mit Meerfotos unterhalten wollte, sondern um Erfahrungen mit dem Berichterstatten selbst zu sammeln (ich habe da was vor, nächsten Sommer). Also Videos zu machen, Bilder mit Geolocation zu twittern, facebooklen und so. Da habe ich ja auch die Seite dworni.ch/roadjack eingerichtet, wo man sich die Fotos gleich mit der Karte der aktuellen Position anschauen konnte. Zusätzlich wurde oben der Name der aktuellen Ortschaft eingeblendet. So, und eben all dieser Livereporting-Kram habe ich eben gemacht um zu schauen, wie der Aufwand so ist und was es dabei zu beachten gilt. Das Übelste ist ja die ganze Roaming-Geschichte. Ich musste also für jedes Update mal kurz wieder das Daten-Roaming einschalten, Videos lud ich an WiFi-Spots hoch. Ich hoffe die Rechnung wird sich in Grenzen halten (ja, die World Option Flex-Dingsbums von Swisscom hatte ich aktiviert, also 1 MB 2.– statt 10.– (was immer noch scheissteuer ist)).

iPhone 4
Am Samstag vor meiner Abreise kaufte ich mir (mit einer Stunde anstehen) noch das iPhone 4. Auf der ganzen Reise liess es mich nie im Stich, die 1,5 Tage Akkulaufzeit war eine Erleichterung gegenüber dem 3G, ich fotografierte fast ausschliesslich damit, die Filme habe ich auch (bis auf einen) auf dem iPhone geschnitten und vertont. Die Qualität der Fotos und Filme ist schon sehr gut, nur im Dunkeln rauscht es halt schnell mal. Doch für Ferienfotos und -filme sowieso ausreichend und ich kann somit gleich zwei Geräte weniger rumschleppen. Einzig das Selbstportrait-Objektiv ist ein wenig mieser als das Frontobjektiv. Und die Videos werden damit auch kleiner.

Vom Multitasking habe ich nicht viel erwartet, doch unterdessen möchte ich es nicht mehr missen. Schnell mal auf das Kameraapp switchen, zurück ins Navigatonsgerät, dann einen Song mit Shazam taggen, währen das Navi weiterläuft. Sehr komfortabel und schnell. Cool wäre noch, wenn sich offene Apps nach einstellbarer Zeit selbst beenden würden um Speicher freizugeben und den Akku zu schonen. Fazit: absolute Kaufempfehlung für 3G-User, 3Gs können ja aufs iPhone 4S warten.

Also, hier noch die Filmli, made on iPhone (nur #2 ist in HD raufgeladen):

März 5, 2010Comments are off for this post.

Elba in Bildern. Hat einiges an Schiffs- und Naturcontent dabei. Einfach mal Vollbildmodus anklicken und zurücklehnen.

März 5, 2010Comments are off for this post.

Zurück von der Insel. Nach zwei Wochen ohne Internet, viel gutem Essen und Trinken, dutzende Pyrit-Funde, einem neuen Song (folgt morgen) und herrlichem Frühlingswetter bin ich wieder zurück in der Schweiz - und online.

Vermisst habe ich weder Twitter, Facebook, Blogs noch digitale News. Denn es tat gut, für eine Weile mal komplett offline zu sein und das Hirn neu zu kalibrieren. Doch jetzt freue ich mich wieder auf alle meine Leser, Twitterfreunde, Brot mit Salz und schlaglöcherfreie Strassen. Und natürlich auf eure Kommentare. 🙂

PS: der Bart ist bereits wieder weg, das mit den Zusatzkilos dauert wohl noch ne Weile…

Februar 17, 2010Comments are off for this post.


Liebe Leser,

ihr werdet ab morgen für die nächsten zwei Wochen Ruhe vor mir haben. Und ich von euch. Denn ich werde in meinen Ferien weder bloggen, noch zwitschen, weder adden noch feeden. Warum? Ganz einfach: ich nutze das Internet in meinem Beruf und privat ja häufig und gerne, doch es erscheint mir logisch, dass ich mich in meinen Ferien auf Elba besser erholen kann, ohne jegliche digitale Anbindung an die Webwolke.

So werde ich Meeresluft einatmen, mich erholen, geniessen, träumen, nachdenken, mit meinem Vater in der Erde grübeln, kochen, essen, wandern, mit den Meereswellen Spielchen spielen, die Sandstrände nach Fundstücken die Geschichten erzählen absuchen, in der Bäckerei zumindest mit einer gespielten mürrischen Art versuchen wie ein Einheimischer zu wirken, den im Regen schaukelnden Fischerbooten zu schauen und besten Espresso trinken, in der frühen Sonne auf meinem Felsen am Meer die donnernen Wellen unter meinen Füssen spühren und eine Cigarillos rauchen, Bilder der Fremde in mich aufsaugen, meinen Horizont öffnen und dem frühen Frühling entgegenlächeln.

Bis bald wieder auf eurem Bildschirm,
euer David @dworni

Februar 6, 2010Comments are off for this post.


Noch 10 Tage. Und ich sitze fischgrillierend in der Abendsonne und trinke ein Nastro Azzurro Bier. Es riecht nach Rosmarin und herrlich angekohltem Holz. Neben mir mein Vater, über neuste Mineralfunde gebeugt und über Jahrhundertfunde am spekulieren. 8 Meter weiter unten rauscht das das Meer im ruhigen Rhytmus über die Felsen in der Ferne zaubert die Sonne wieder ein tiefrotes Kunstwerk an den Himmel. Bis bald, Elba.

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