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Hey, alles glänzt, so schön neu

Lesezeit: - Veröffentlicht am31. Mai 2017

Vor ziemlich genau acht Jahren schrieb ich meinen ersten Blogpost – auf Tumblr. Das fühlte sich gut an: in der Zeit davor bloggten bekannte Blogger wie Leumund oder Chliitierchnübler längst über Tankstellen und Sex. Obwohl ich schon immer gerne schrieb, hatte ich damals noch nicht das Bedürfnis, einen eigenen Blog zu starten. Vielmehr war ich einer der stillen Mitleser, die auch heute noch in der Anzahl unterschätzt werden.

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Veröffentlicht von: David Blum in Read
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David Blum

Lesezeit: - Veröffentlicht am26. Februar 2012


Tumblr: das bessere Blogsystem. Manchmal ist der schwierigste Teil beim Bloggen das Blogsystem selbst. Man hat seine Vorstellungen, wie denn der eigene Blog aussehen sollte, wie man Bilder einfach integrieren möchte und wie das Kommentarsystem funktionieren sollte. Doch man steht vor der Frage, welches Plugin den mit welchem System undsoweiter eben dies genau so tun würde.

Das Bloggen an sich beruht auf der Tatsache, dass Menschen anderen Menschen Dinge erzählen oder auf interessante Fundstücke hinweisen möchten. Diesem völlig natürlichen Bedürfnis folgen täglich Millionen von Bloggern. Einige nehmen sich Stunden pro Tag dafür Zeit, andere schreiben alle paar Monate mal dass sie bald wieder mehr bloggen möchten. Beschäftigen müssen sich alle mit irgend einem Blogsystem. Die beiden bekanntesten Blogwerkzeuge sind wohl WordPress und Tumblr.

Beide Syteme kenne ich, WordPress hatte ich beim eingeschlafenen Blog plagiat.ch im Einsatz, mein persönlicher Blog hier läuft auf tumblr. Nachdem ich beschrieb, wie ich twittere und facebookle, möchte ich aufzeigen, warum tumblr für mich die bessere Wahl für einen persönlichen Blog ist:

Hello, I’m a tumblr. …and I’m a WordPress.
Den Vergleich Mac vs. PC direkt auf tumblr und WordPress anzuwenden mag euch stören, für mich passt er ziemlich gut. Tumblr ist schlicht und auf das Notwendige reduziert, WordPress hat zig Einstellungsmöglichkeiten, Widgets, Themes, Plugins, Antispam, Trackbacks und weiss der Kuckuck was noch alles und nervt zudem regelmässig mit Updates. Nebst der selbst gehosteten WordPress-Installation gibt es auch noch WordPress.com. Dort muss man sich zumindest nicht mehr um Updates kümmern und die Plugins fallen weg, doch eine eigene Domain kostet zusätzlich $10 pro Jahr.

Es gab Zeiten vor Twitter, da verbriet ich Stunden damit mein WordPress zu erweitern, SEO-Plugins auzutesten, Statistik-Tools und Super-Easy-Youtube-Embedding-Plugins zu installieren und hatte danach das supertolle Gefühl, zwar nichts gebloggt zu aber meinen Blog selbst gepimpt zu haben. Als ich dann soweit war, dass ich einen eigenen Blog führen wollte, wusste ich, dass ich etwas Einfacheres brauchte als WordPress. Ein System, welches mich nicht mit zig Optionen erschlägt, sondern den Fokus auf das ausgerichtet hat, um was es wirklich geht: den Content.

Tumblr bietet mir genau das. Ich klicke im Backend auf einen Knopf, erstelle den Artikel und publiziere ihn. Das Template-System ist so einfach gemacht, dass damit auch ungeübte Bastler schnell mal ein bestehendes Template angepasst haben. Wer gerne die Grenzen des Template-Systems überschreiten möchte, der kann sich gerne die Daten eines Blogs via der Tumblr-API ausgeben lassen (einige Premium-Templates machen das z.B.).

Wenn ich Dinge wie z.B. meine Flickr-Fotos etc. in einer Sidebar einblenden möchte, dann kann ich einfach den entsprechenden Flickr-Embed-Code in meinem Code an der entsprechenden Stelle einfügen. Viele Templates haben auch bereits eigenen Einstellungen für Farbe, Schriften, Disqus-Integration und zusätzen wie z.B. eben Sidebar-Widgets. 

In der Vergangenheit gab eis immer wieder Diskussionen, dass Tumblr ja gar kein richtiges Blogsystem sei, sondern nur ein Micro-Blogging-Dings. Und sowieso, es hat keinen Standard-Kommentarfunktion integriert. Nun, ein Blog ohne Kommentarsystem wäre trotzdem noch ein Blog. Es gibt heute sogar viele Blogs, welche die Kommentarfunktion bewusst abschalten. Ich mag das Disqus-Kommentarsystem hier sehr. Hatte bis heute nie Spam-Probleme und es lässt sich auf gängigen Smartphones auch unterwegs bedienen.

Scheisse, ist ja alles in der Cloud
Ja, Tumblr und Disqus gehören nicht mir. Es ist nicht mein Server und wenn die beiden Dienste hops gehen ist mein Blog futsch. Wie man in dem (wirklich schönen) Archiv meines Blogs sehen kann, wären auch bei mir einige Posts weg. Was mich natürlich schon etwas stören würde. So wie weitere 46 Millionen andere Tumblr-Blogger auch. Da ich mir dieser Tatsache bewusst bin, lade ich mir von Zeit zu Zeit ein Backup runter. Alles weitere wäre Verhältnisblödsinn, die Erde würde sich auch ohne meinen alten Blogposts weiterdrehen. 

Jetzt lostumblrn!
Falls du heute noch nicht bloggst, hier eine kleine Anleitung wie du zu einem guten Blog kommst:

  • Registriere deine Wunsch-URL für deinen Blog (z.B. bei Cyon)
  • Eröffne ein Tumblr-Blog (Name eher egal, da du eine eigene Domain brauchst)
  • Stelle den A-Record bei den DNS-Einstellungen deines Domain-Hosters auf die Nummer 66.6.44.4 ein und gib in Tumblr-Einstellungen die Domain ein (Detailierte Anleitung
  • Eröffne einen Disqus-Account und füge den Code fürs Kommentarsystem ein (falls das Template das nicht automatisch macht)
  • Lade dir Ommwriter kostenlos herunter  (Mac/PC) und beginne gute Texte zu schreiben

Falls jemand Hilfe beim Einrichten eines Tumblr-Blogs braucht, einfach via Kommentar melden. Wer bereits einen Tumblr-Blog hat oder gleich einen neuen einrichtete: bitte schreibt eure URL als Kommentar hin, damit ich euch followen kann (ihr könnt mir hier followen). Viel Spass und auf gute Blogposts! 

Veröffentlicht von: David Blum in Read
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David Blum

27. April 2009 - Kommentare deaktiviert für

WordPress-Plugins selber machen statt motzen.

Veröffentlicht von: David Blum in Read
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David Blum