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D’Möglechkeit

Adobe lancierte kürzlich eine neue kostenlose App für’s iPad: Adobe Voice. Heute habe ich diese für euch getestet. Und mich dabei etwas in den Gedanken verheddert. Tschuldigung.

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Oktober 7, 2013Comments are off for this post.


Der Ansporn am Arm
Sind wir doch ehrlich: wir möchten besser werden. Dafür hören wir neugierig zu, wenn uns etwas interessiert. Wir halten inne, wenn wir etwas sehen, was wir bisher nie gesehen haben. Wir ärgern uns über Fehler die wir machen, meistens mehrmals. Wir sind immer auf der Suche danach, besser zu werden. Effizienter, schöner, schneller, liebenswerter, berühmter, relaxter, ausgeglichener, intelligenter, cleverer, reicher, zufriedener und vielleicht ein bisschen göttlicher.

Der Wunsch besser zu werden ist Dauerthema und ständiger Lebenspartner. Dieses Besser ist immer relativ zur aktuellen Selbstwahrnehmung. Je treffender diese ist, desto klarer und effizienter können wir unsere Verbesserungswünsche als Ziele setzen. Doch Selbstwahrnehmung ist nur über Mitmenschen möglich. Wir vergleichen uns dauernd und denken und bewegen uns im Kontext zu unserem Umfeld. Wir hassen Kritik die genau ins Feld der Verbesserungswünsche trifft. Und wir lieben Lob der genau dasselbe unterstreicht.

Herr Blum macht Sport
Auch ich will besser werden (Einige halten das zwar für unmöglich). Da ich Technologie von heute mag und die von morgen liebe, nutze ich seit längerer Zeit mein iPhone und die App Runkeeper um mein Ziel, körperlich in Bewegung zu bleiben zu erreichen. Das funktioniert sehr gut wie ich meine. Ohne Runkeeper wäre ich nie 17 km den Grand Prix Bern gerannt oder würde regelässig so häufig Joggen. Zudem kann ich mich in der App mit ähnlich un- und sportlichen Twitterern und Facebooklern befreunden und weiss so in etwa, wo ich konditionsmässig stehe.

Die Fitness-Armbänder
Seit einiger Zeit sind nun sogenannte Fitness-Armbänder käuflich, die eine ähnliche Idee simplifiziert verfolgen: den Träger zu mehr Bewegung animieren. Folgende Fitness-Armbänder sind momentan erhältlich:

 

Polar Loop

Weiter sind auch ansteckbare, am Gürtel festclipbare Tracker oder als Uhr vermixte Smartwatches erhältlich. Ich entschied mich nach einigen Vergleichen für den Kauf eines Fitbi Flex Armbandes, da mir das Nike Fuelband zu kindisch und das Jawbone Up zu klobig designt war.

Fitbit Flex im Test
Das Einrichten des Fitbit Flex ging schnell vonstatten, dank Bluetooth kann das Band sich automatisch mit dem Computer, Tablet oder Smartphone synchronisieren. Via Online-Portal und einer App kann man seine Schritte und den Schlaf tracken und auswerten lassen. Die Aufzeichnung schien mir jeweils etwas beliebig, aber so ein Armband ist ja auch keine Schweizer Uhr, sondern ein Mini-Computer der Bewegungen aufzeichnet, welche nachträglich aufgrund von Bewegungsmustern und wohl hochkomplexen Formeln zu vermuteten Schritt- und Schlafkadenzen errechnet werden.

Zu Beginn war ich zugegebenermassen fasziniert von dem Armband. Ein paar mal ertappte ich mich sogar dabei, extra mal einen Umweg zu laufen oder freiwillig den Kehrricht-Sack runterzubringen. Nach etwa drei Wochen wurde das Konsultieren der Statistiken immer weniger und mein Interesse an diesen schwand. Ich konnte aus den Statistiken weder unerwartete Erkenntnisse abgewinnen, noch habe ich mich dafür extra mehr bewegt. Denn die Software konnte in mir mit der sehr banalen Gamification nicht genug Motivation wecken, dass dies gelungen wäre.

Über das passive Tracken via Armband hinaus könnte man zusätzlich mit der App oder online täglich aufgenommene Nahrungsmittel (Kalorien), getrunkenes Wasser und sein Gewicht protokollieren. Wenn man denn genug Nerven und Musse dafür hat.

Fitbit Force
(Fitbit Force, vorerst US only)

Nichts Neues
Nach dieser doch relativ kurzen Testzeit, liess ich eines Tages das Fitbit Armband genervt zuhause liege und schritt befreit zur Arbeit. Es war, als würde ich Fesseln ablegen. Gefangen im Wunschgedanken, dass ein Stück Plastik am Arm mir helfen würde mich zu verbessern. Stattdessen verschwendete ich aber nur wertvolle Freizeit dafür, um zu kontrollieren ob das Fitbit auch das aufgezeichnet hat, was ich vermutete was es aufzeichnen sollte.

Ich wurde gefragt «ja, warum hast du’s denn gekauft? Was hast du erwartet?» Nun, meine Lieben. Ich hatte genau die Hoffnung, mit der eben Kasse gemacht wird: dass ein kleines Armband mir das Tor zur käuflichen Gesundheit und Glückseeligkeit bis zum Lebensende öffnen würde. Doch die viel genannte User Experience, wie es zu neudeutsch so schön heisst, liess mein Inneres leer und bescherte mir kaum einen emotional positiven Moment oder gar eine anhaltende Motivation.

Tipp: schnallt euch ein Stück Leder an den Arm, hängt einen Haifischzahn dran und rennt rum wie Crocodile Dundee. Glaubt mir, ihr bewegt euch mehr und cooler.

Mai 27, 2010Comments are off for this post.


20+ iPad Apps zum Loslegen. Da ich das iPad ja schon ne Weile besitze (ha!) und einige von meinen Lesern vielleicht heute oder morgen auch so ein Surfbrett haben werden, hier ein paar meiner Lieblingsapps (wenn man in dieser kurzen Zeit schon von Lieblingen sprechen kann darf):

  1. Pages und Numbers (je CHF 11) sollte man sich unbedingt leisten. Apple bringt damit die Desktop-Applikationen aus dem iWork-Paket aufs iPad und hat keinen Aufwand dabei gescheut. Die paar Tests die ich gemacht habe überzeugten mich sehr, zum unterwegs mal kurz an seinem Lebenslauf oder dem Monatsbudget rumschreiben, reicht’s allemal. Die Dateien können einfach via iTunes mit einem Mac synchronisiert werden.
  2. Wer gerne zeichnet und malt, dem lege ich SketchBook (CHF 8.80) ans Herzen. Das sehr clever gemachte Skizzenbuch von Autodesk (den Verkäufern von 3D Studio Max, Maya und AutoCAD) ermöglicht es mit einfachen Fingerbewegungen und -kurzbefehlen im Vollbildmodus zu zeichnen und zu malen. Das App unterstützt Ebenen (und sogar Photoshop-Export) und ist sehr gut geeignet um anspruchsvollere Skizzen oder schöne Bilder mit den Fingern zu kreieren (habe da schonmal Würste übermalt und eine Gerichtssalskizze gemacht, ich übe weiter). Ich werde mir wohl noch einen Ten One Pogo Stylus (was für ein Name) Stift zulegen.
  3. Adobe Ideas (gratis). Ein cooles Tool von Adobe, nicht ganz so ausgereift wie SketchBook aber sehr einfach und intuitiv bedienbar. Und gratis mann! 
  4. Penultimate (CHF 3.30). Schön gestaltetes Schnellskizzenbuch (ihr seht, ich skizziere gerne). Das Ding kann nicht viel, aber genau das was es braucht. Inklusive «hey Kunde, ich habs dir bereits gemailt»-während-der-Sitzung-Funktion.
  5. Mit dem Multitool GoodReader for iPad (CHF 1.10) kann man Dateien aller Art auf dem iPad, vom Netzwerk, auf einem Server oder einem Dropbox-Account herunterladen, anschauen und (je nach Datei ) bearbeiten. Wer also kurz mal ein Bug in einen CSS-File beheben will, kann das damit machen. Wer will.
  6. Sollte man reger Nutzer des Services Instapaper sein, kann man sich das Instapaper Pro (CHF 5.50) kaufen (gibt auch ne limitiertere Free Version). Mit diesem App und dem Service kann man Links, welche man durch den Tag grad nicht lesen kann vorspeichern und dann bequem auf dem Sofa abklappern. Und genau dafür ist ja das iPad hervorragend geeignet (Hängematte geht sicher auch, müsste man testen).
  7. Ego (CHF 2.20) ist für Egos, klar. Ich verliere da nicht viel Worte darüber, Hauptsache ich weiss, was das App so kann.
  8. local.ch Telefonbuch (gratis) - eben heute eingetroffen, nicht gerade hübsch (sollte sich jedoch ändern), aber nützlich (die Adressen-Vervollständigen-Funktion klingt noch gut).
  9. Pranayama (gratis oder CHF 5.50) - wer wieder mal so richtig durchatmen will, der geht am besten in die Bergen und wandert. Wem dieser Luxus aber nicht gegönnt ist, der kann sich seine Atemtherapie damit simulieren. Witzig gemacht, ich bin seitdem viel relaxter und ein besserer Mensch. Alles wird gut.
  10. Sollte man sein iPad ein wenig mit Fettspritzer versehen wollen, kann man sich über 7'000 Rezepte (CHF 3.30) runterladen und ab in die Küche. Danach schüttelt man sein iPad (achtung, bei fettigen Händen!) und bekommt per Zufall ein Rezept angezeigt. Oder man gibt ein, was so im Kühlschrank rumsteht und das App schlägt dann Rezepte vor. 
  11. Compression HD - kein Tetris für Platzängstler. Zur Zeit gratis. Schwierig. Uff.
  12. We Rule - Farmville ist passé, jetzt kommt We Rule. Wer gegen mich ne Chance haben will (ich heisse da “dworni”, logisch), der muss sich aber beeilen (bin bei Level 14 heinomol!).
  13. Ein sehr cool gemachter 3D-Pinball-Kasten (also eigentlich 3) heisst Pinball HD (CHF 3.30) und macht richtig Spass. So nach 2-3 Bier.
  14. Yahoo Entertainment (Gratis - US Store). Finde ich optisch sehr cool gemacht, so richtig benutzt hab ich’s aber noch nicht, da ich kein Wort Änglisch verstehe.
  15. Will man iPad-Kritikern ein “Ah” oder “Wuohoou!” entlocken, ladet man sich Weather HD (CHF 1.1) runter. Das App zeigt zwar nicht viel Wetterdaten an, sieht dafür mit sehr geil animierten Bildern einfach klasse aus.
  16. 20min hat bereits früh ans iPad gedacht und bringt das passende TV-App namens TV Screen (CHF 6.60) aufs iPad. Damit kann man so ziemlich die wichtigsten Sender der Schweiz gucken. Sollte nicht ein Fernseher mit grösserer Bilddiagonale und viel besserer Qualität in der Nähe rumstehen.
  17. Radios (gratis) - eine App von liip. Ein relativ hübsches Ding, man kann zur Zeit DRS1, DRS3, Virus, Energy Zürich, Radio 1 und sonst so komische Radiosender darüber streamen (ca. 60 Sek Verzögerung, je nach Verbindung). Der Clou: wenn vorhanden, zeigt das App passende Bilder zum Song als Bildschirmschoner an. Das finde ich schön so.
  18. Eigentlich könntet ihr euch die Liste hier schenken und einfach das Programm AppAdvice (CHF 2.20) laden. Ein schönes Beispiel auch, wie man eine Website clever und hübsch als iPad-App etwas anders umsetzen kann. Achja: man findet damit temporär kostenlose Apps und Reviews. Kann trotzdem auch teuer werden.
  19. Gowalla for iPad (gratis) - hübscher Client für alle die wie ich auch gowallen. Neuerdings kann man sogar etwas mit den Items rumspielen und oder eben schauen, wer da grad so in der nähe rumcheckert. Nutzen klein, grosses Kino.
  20. hähä, das ist n Fake da oben auf dem Bild. Gibt (noch) kein Facebook-App fürs iPad, aber die Seite lässt sich relativ gut als Website bedienen (abgesehen von kleinen Darstellungsfehlern). Das ist also nur ein Lesezeichen da unten im Dock.
  21. Ich habe jahrtausendelang für die Anerkennung für das Twitter-App Twittelator gekämpft. Ihr habt mich immer nur ausgelacht und das/die App als hässlich verschrieben. Obwohl es immer die/das Beste war. Jetzt gibts das Programm auf iPad - und boom - es ist wunderschön, sexy, smart… jetzt installieren und staunen: Twittelator for iPad (CHF 5.50).

Das wär’s. Jetzt seid ihr dran. Nehme gerne weitere App-Tipps entgegen (Klagen wegen Geldverschwendung direkt bitte an meinen Anwalt, danke).

Februar 7, 2010Comments are off for this post.

Ein Bookmarklet für alles

Besonders Vielsurfer benutzen viele Plugins und Erweiterungen für Ihren Lieblingsbrowser. Hier stelle ich euch kurz ein cleveres Fliegengewicht vor, welches (mit JavaScript) in allen Browsern funktioniert. Geit it: quixapp.com

Januar 17, 2010Comments are off for this post.

Temperatur normal – tschüss fever°

Letztes Jahr stürzte ich mich mit Begeisterung auf den neusten Streich von Shaun Inman, Entwickler des coolen Statistik-Tools Mint: den online RSS-Reader Fever° ($30).

Der schlicht gestaltete und mit JavaScript angetriebene RSS-Reader ist komplett online und man muss ihn selbst irgendwo online hosten. So hat man seinen eigenen Online-Reader, welcher vom iPhone aufgerufen auch in einem optimierten Interface daherkommt. Das Skript selbst ist mit einer Auto-Update-Funktion ausgestattet.

Feeds können in verschiedene Ordner abgelegt werden, es gibt ein Bookmarklet, Bilder lassen sich pro Feed oder Ordner in der Übersicht ein- oder ausblenden. Interessante Artikel lassen sich speichern, eher unwichtige Feeds lassen sich markieren und, jetzt kommt der Hauptgag, es gibt eine Übersicht “Hot”, welche intelligent die wichtigsten Artikel der letzten Zeit anzeigt und dazu eine Temperatur anzeigt.

Nun, gerade dieses Feature hat mich überhaupt nicht überzeugt (oder ich bin der Logik und dem Nutzen nicht auf die Schliche gekommen). Der Reader ist zwar relativ flott programmiert, es lässt sich auch via Tastaturbefehle navigieren. Doch so wirklich hat sich bei mir kein Fieber für das Tool entwickelt.

So bin ich heute mittels OPML-Export auf den Google Reader als RSS-Zentrale umgestiegen und lese meine Feeds in Zukunft mal mit Gruml (Mac) und Byline (iPhone). Da ich für Bookmarks Delicious und Instapaper (zum später lesen) benutze, bin ich mit diesen beiden neuen Programmen sicher gut für frische Artikel aus dem Internet gewappnet. Es sei denn, ihr habt mir bessere RSS-Feeds-Lese-Tipps. Oder klärt mich auf, was ich bei Fever nicht begriffen habe.

Januar 8, 2010Comments are off for this post.

Hipstamatic – analog fotografieren mit dem iPhone

[FinalTilesGallery id='3']

Seit ich das iPhone kenne hat mich noch nie ein Programm so emotional berührt wie dieses hier. Das mag daran liegen, dass ich selbst auch noch analog fotografierte. Oder weil das Programm mit Liebe zum Detail die Charme der analogen Fotografie rüberbringt. Ich weiss es nicht.

Schaut euch das Demo-Video auf der App-Seite hipstamaticapp.com an oder vertraut mir blind und kauft euch das Programm einfach. Sowie alle im App erhältlichen Zusätze wie Filme und Blitze. Danach löscht ihr alle anderen Pseudo-Retro Foto-Apps und geht fötelen. Es fägt winemore.

Weitere Fotos findet ihr in der Favoriten-Flickr-Galerie von Hipstamatic.

Januar 1, 2010Comments are off for this post.

Passport (Home-Screen)

Spot-Kategorien

Spots in der Nähe

Ort Details

Eingecheckte Freunde oder Gründer

Routen (vorerst USA)

Freunde

Gowalla - Geocacheing virtuell. Wer twittert kam in letzter Zeit nicht um diese gowal.la/xyz Links herum: der neue Geolocation-Service namens Gowalla hat auch in der Schweiz Einzug gehalten. Doch was ist das überhaupt und welchen Sinn macht das Ganze Location-Getue?

Der Name “Gowalla” ist ein Phantasiename und heisst erstmal nichts. Doch da ist erstens das Wort “go” drin, welches Action bedeutet. Der zweite Teil “Walla” ist schon etwas versteckter: das Gowalla-Maskottchen stellt ein abstrahiertes Känguru dar. Als Australien-Fan weiss ich um die Wallabys, eine etwas undefinierte Bezeichnung kleinerer Kängurus. Also im Vergleich zu ähnlichen älteren Diensten wie Foursquare, Brightkite oder Plazes sicher ein eigenständigerer Name.

So funktionierts
Man braucht ein Handy mit GPS (vorerst iPhone) und lädt sich das Gowalla-Programm kostenlos herunter. Sobald man ein Profil erstellt hat, kannst losgehen: Grundidee ist, dass man sich in Restaurants, in Bibliotheken, Bahnhöfen, Clubs, Firmen, Zoos, Einkaufszentren und so weiter “eincheckt”. Diese Orte müssen aber zuerst von den Benutzern angelegt werden (Gowalla selbst erstellt selbst auch zum Ansporn zwischendurch “featured Spots”).

Einchecken
Man kann sich an einem Ort nur dann einchecken, wenn man genug nahe am Spot mit seinem Handy steht. Via GPS wird ermittelt wo man ist und je nach Art des Ortes ist das Einchecken in verschiedenen Radien möglich (Zoos sind z.B. grösser als ein Kebab-Stand).

Gegenstände finden
Sobald man eingecheckt ist, kann man per Zufall einen Gegenstand (Item) “finden”. Insgesamt gilt es in der ersten Stufe so um die 90 verschiedene Gegestände zu sammeln. Was danach passiert, weiss man soviel ich gelesen habe noch nicht. Doch nebst Gegenständen, kann man auch Abzeichen sammeln:

Abzeichen sammeln
Wie jeder stolze Pfadfinder kann man Abzeichen (Pins) sammeln. Man erreicht im Laufe des Spiels verschiedenste Ränge (Spaziergänger, Wanderer, Entdecker etc) und Auszeichnungen für selbst erstellte Orte.

Orte erstellen und gründen
Jeder kann selbst auch Orte erstellen und gründen. Um einen Ort zu erstellen, stellt man sich am besten unter freiem Himmel vor den neuen Punkt, checkt kurz ob es den Ort nicht schon gibt und gibt dann dem Punkt einen Namen, einen Beschrieb (optional) und weist ihm einem Typ (Kino, Einkaufszenter, Italienisches Restaurant, Garage etc) zu. Sobald man den Ort erstellt hat, checkt man ein und kann den Ort “gründen”, indem man einen Gegenstand aus seiner Sammlung “fallen lässt”. Je mehr Orte man erstellt und gründet, je mehr Auszeichnungen erhält man dafür. Doch es entsteht so ein Dilemma zwischen Sammeln und Orte erstellen.

Freunde
Man ist nicht alleine unterwegs und hat einfach die Möglichkeit, via Twitter, Facebook oder E-Mail nach weiteren Internet-Bekanntschaften zu suchen und diese als Freunde “anzufragen”. Sobald die Anfrage bestätigt wurde, sieht man unter der Freunde-Liste, wer sich wo aufhält (also quasi ein Ersatz für Googles Latitude).

Location mitteilen
Der etwas nervigere Teil ist die Möglichkeit, dass man seine Check-Ins auch via Twitter, Facebook und Push-Benachrichtigung (iPhone) den anderen mitteilen kann. Manchmal artet das (vor allem bei Gowalla-Neulingen) dann ein wenig zu Spam in der Twitter-Timeline aus (die Push-Benachrichtigung kann man ja deaktivieren).

Sinn und Zweck
In der Schweiz gibt es noch relativ wenig angelegte Orte, jedoch in den Städten wie Bern und Zürich sind heute schon einige wichtige Punkte erfasst. Das Ganze ist als ein Sammel-Spiel anzusehen, zudem kann man so auch neue interessante Orte entdecken. Der Clou an Gowalla ist die gute Mischung aus Geolocation-Dienst und einem Spiel. Es kann schon ein wenig süchtig machen, wenn man immer wieder darauf hofft, einen neuen Gegenstand zu entdecken.

Zukunft
Der Service ist noch recht neu, richtig los gehts, wenn Gowalla die API eröffnet: ab dann kann man sich interessante Google-Maps zusammenstellen, bestehende Dienste mit Gowalla verknüpfen etc. Wer heute schon mit dabei ist, wird in Zukunft sicher seinen Spass daran haben.

Weiterführende Links:
gowalla.com
gowallatools.com
erikschimmel.de/gowalla-handbuch

UPDATE: ich habe unterdessen das Internet nach einem Widget zum einbinden des letzten Checkins gesucht und habe ein (halbfunktionierendes) WP-Plugin gefunden. Offiziell gibt es ja noch keine Gowalla-API, doch es sind bereits heute JSON-Daten von Personen und Spots verfügbar. Ich habe das PHP-Script vereinfacht und als Standalone-Version umprogrammiert. Die Demo seht ihr oben rechts auf diesem Blog, wie das Widget eingebunden werden kann, steht in der PHP-Datei selbst als Anleitung.

UPDATE 8.2.10: jetzt mit noch nicht offizieller API und 2 Templates. Have fun:

Gowalla Widget downloaden

Januar 1, 2010Comments are off for this post.

Home mit Dopdown-Menu

Upload the easy way

Paket-Installer: Quelle

Paket-Installer: Download

Pakete verwalten und installieren

Paket installation

Systemeinstellungen

Drag 'n' Drop für Chunks und co!

Logout

Login

MODx Revolution Preview (2.0.0 beta 5). Heute habe ich mich wieder mal für die komplett erneuerte Version meines Lieblings-CMS MODx interessiert und die Beta-Version der kommenden “Revolution” installiert.

Das neue System braucht PHP 5 und eine möglichst neue MySQL-Version. Der Core wurde von Grund auf erneuert und läuft auf dem xPDO-Framework (womit z.B. das Cacheing von Ajax-Events mit z.B. JSON-Daten möglich ist). Hier weitere Neuerungen im Überblick:

  • Multisite-Unterstützung: mehrere Seiten mit einer Installation verwalten
  • neuer Parser
  • erweiterte Cacheing-Optionen
  • Override-System für Core-Dateien
  • Transport-Pakete für einfache Distribution
  • Contexts ermöglichen verschiedene Views einer Seite (native Multisites / Subdomains)
  • neue Core Logs: verschiedenste Logmöglichkeiten und Stufen
  • der Manager selbst läuft auf MODx 🙂
  • neues User-System basierend auf Attribute Based Access Control (ABAC)
  • Element-Eigenschaften für Junks, TVs, Templates und Plugins
  • Lexikon-Management: Sprachdatei-Verwaltung für MODx und Erweiterungen
  • Property-Sets: einfaches Anlegen und globales Verwalten von Spippet-Calls
  • Interne Erweiterungs-Pakete: easy Erweiterungen downloaden und installieren
  • neuer Seitentyp statische Ressource
  • neuer Seitentyp Symlink

Nach der Installation hat man eine nackte Version des MODx CMS, um richtig Loszulegen muss man erst mal ein paar Erweiterungen installieren (Wayfinder, Ditto, TinyMCE etc). Die fertige Version wird sicher wieder einige Standard-Erweiterungen dabei haben, aber hier ist ja alles noch Beta.

Der Manager selbst läuft rasend schnell, das Design ist nicht schlecht gelungen (die neuen Dropdown-Menus sind zwar etwas störend aber sinnvoller). Die Paket-Installationen haben sehr gut geklappt, Drag ‘n’ Drop von Junks und Snipptes haben reibungslos funktioniert. Als Bugs sind mir vorwiegend Darstellungsfehler (Safari) aufgefallen. Doch scheinbar ist die Beta erst für Firefox optimiert.

Insgesamt lässt sich mit dem System viel schneller arbeiten. Ob diese Simplifizierung mit viel Ajax/JS einfacheren Usern mit alten Gewohnheiten entgegenkommt, wage ich zu bezweifeln. Aber wer macht schon ein neues CMS für alte Hasen.

Die neuen Erweiterungen machen das MODx noch um ein zigfaches erweiterbar und flexibel, ich bin gespannt was da noch bis zur Endversion kommt.

Dezember 10, 2009Comments are off for this post.


Mal schnell jemand aus facebook anrufen. Genau dafür gibt’s ein iPhone-App namens MyPhone+.

Beim ersten Start wird das Adressbuch im iPhone in das Programm eingelesen, danach muss man sich mit facebook verbinden. Anschliessend werden die beiden Kontaktlisten verglichen, bei unklaren Treffer muss man manuell nachhelfen. Weiter werden die Kontakte mit facebook synchronisiert (je nach den dort freigegebenen Adressinfos), das heisst, man kann (nach Wunsch) sogar sein Adressbuch so aktualisieren und ergänzen.

Da ich ein Riesenpuff in meinem Adressbuch habe und viele meiner Kontakte bei facebook ihre Telefonnummern mir gegenüber nicht freigegeben haben (Angsthasen!), bringt mir das App im Moment nicht viel. Aber vielleicht siehts bei euch ja besser aus.

November 23, 2009Comments are off for this post.


OmmWriter - in Ruhe texten. Was braucht man um gute Texte zu schreiben? Konzentration auf das Thema, die Geschichte, das Gedicht, den Liedertext, die Headline, den Liebesbrief.

OmmWriter bringt diese Konzentration und verbindet sie gleich mit ein wenig Meditation. Im Vollbildmodus schreibt man seine Texte, es gibt 3 verschiedene Hintergründe, verschiedene Hintergrundmusik, Tastaturtöne und Schriftarten.

Den Text schreibt man in einer anpassbaren Box, dessen Rahmen mit den Einstellbuttons sich während dem Schreiben automatisch aus- und bei Mausbewegung wieder einblendet.

Nacht diesem ersten Test muss ich sagen: herrlich.

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