Lesezeit: 1 Minute -  Veröffentlicht am5. Dezember 2010

Unterwegs als Hoteltester. Es ist Samstag, ein winterschöner Sonnentag im Dezember, eisige Kälte mit Biss. Ich packe ein paar Dinge, die sich für eine Hotelübernachtung eignen. In zwanzig Minuten bin ich in Bern angekommen und checke freundlich empfangen im Hotel Allegro, welches zum Kursaal gehört, ein.

Mir wurde angeboten, für eine Nacht das Angebot dort kostenlos testen zu dürfen. Vermutlich weil ich über Twitter und Facebook Menschen Bilder davon schicken und diesen Blogbeitrag schreiben könnte. So genau weiss ich das nicht, aber ein solches Angebot liess ich mir für einmal nicht entgehen. Für eine Nacht mal ein wenig Luxus, kann man machen. Ich beschreibe nun kurz wies war, was sich ab den Fotos oben ablesen lässt, lasse ich vermutlich aus.

Zugeteilt wurde mir die Junior Suite «Einstein», zuoberst im vierten Stock mit der besten Hotelaussicht auf Bern. Die Wände schmücken historische Fotos und Informationen zu Albert Einstein, welche ich mir ehrlich gesagt nicht genauer anschaute, sondern dies als zu Bern passende und geschickte Innendekoration notierte (inklusive der berühmtesten Formel der Welt “E = mc²”, zu Einstenis 1905 veröffentlichten Speziellen Relativitätstheorie).

Nebst einem grosszügigen Bad mit Sprudelbadewanne und Dusche, gabs natürlich auch eine Minibar, zwei Fernseher, eine Musikanlage sowie einige Telefone. Weiter beschreibe ich das Zimmer nicht, dafür habe ich eine spontane Videoaufzeichnung gemacht, welche ohne Ton etwa gleichviel Einblicke gibt:

[youtube=http://www.youtube.com/v/IjE-nU7NqEc?fs=1]

Nach einer kurzen Führung durchs Kursaal Grand Casino, erklärte mir uns eine nette Dame die Regeln zu Roulette und Black Jack. Beim Demo-Spiel verdreifachte ich kurz mal meinen Einsatz, bei Black Jack verlor ich im Nu alles (Spiel)geld. Anschliessend hätte ich mich mit einem geschenkten Grundeinsatz von 10.– mit dem eben Gelernten zu den Spieltischen begeben können, jedoch knurrten die Mägen und man begab sich zum Fondue Chinoise, wo man so lange essen durfte, wie man konnte (gehörte zum Grand Casino Arrangement). Nebst ein paar unsicheren Aushilfskräften (es war irgend ein Grossanlass) eine durchaus angenehme Art, den Abend kulinarisch abzuschliessen (dieses «nebst» wurde aber mit offeriertem Amarone wiedergutgemacht).

Wäre ich Tourist oder hätte ich einen Kongress in Bern, dürfte das Hotel Allegro mit diesem Zimmer eine absolut perfekte Art und Weise sein, sich zu unterhalten, zu essen (es gibt da auch noch ein Sushi- und Italo-Restaurant) und angenehmst zu übernachten. Denn die Lage ist nicht nur von der Aussicht her ziemlich geil, sondern man ist nach ein paar Barbesuchen in der Berner Altstadt in fünf Minuten zu Fuss wieder im Hotelzimmer. Besser wäre nur noch, in der Altstadt zu wohnen. :-)

Veröffentlicht von: David Blum in Read
Schlagwörter: ,

David Blum
Die Kommentarfunktion ist ausgeschaltet.