Mo.
Ein wenig traurig ist er schon, dass der Sommer nun wieder vorbei ist. Mo ist gerne draussen und mag es auf Bäumen herumzusitzen.
Am liebsten aber ist er bei Lou. Und Lou am liebsten bei Mo. Denn Mo, der ist der Beste. Er ist immer da und wenn er mal nicht da ist, dann wird er sofort gesucht. Keine Autofahrt ohne Mo. Kein Kuscheln ohne Mo. Und schon gar kein Zubettgehen ohne Mo.
Danke Mo, dass es dich gibt. <3
Mo.
Ein wenig traurig ist er schon, dass der Sommer nun wieder vorbei ist. Mo ist gerne draussen und mag es auf Bäumen herumzusitzen.
Am liebsten aber ist er bei Lou. Und Lou am liebsten bei Mo. Denn Mo, der ist der Beste. Er ist immer da und wenn er mal nicht da ist, dann wird er sofort gesucht. Keine Autofahrt ohne Mo. Kein Kuscheln ohne Mo. Und schon gar kein Zubettgehen ohne Mo.
Danke Mo, dass es dich gibt. <3

Mo.

Ein wenig traurig ist er schon, dass der Sommer nun wieder vorbei ist. Mo ist gerne draussen und mag es auf Bäumen herumzusitzen.

Am liebsten aber ist er bei Lou. Und Lou am liebsten bei Mo. Denn Mo, der ist der Beste. Er ist immer da und wenn er mal nicht da ist, dann wird er sofort gesucht. Keine Autofahrt ohne Mo. Kein Kuscheln ohne Mo. Und schon gar kein Zubettgehen ohne Mo.

Danke Mo, dass es dich gibt. <3

Ello.
Seit 2007 gilt in São Paulo ein Werbeverbot in der Öffentlichkeit. Bürgermeister Gilberto Kassab verbot fast alle Werbeschilder per Gesetz. Von dem Verbot sind auch Hinweisschilder auf Geschäfte, Hotels und Restaurants betroffen.
Ello sorgt zur Zeit für Aufruhr. Ello ist ein neues Social Network, gegründet von einem Fahrrad-Verkäufer namens Paul Budnitz. Über 40’000 Mitglieder registrierten sich in den letzten Tagen – pro Stunde. Laut dem Manifest soll Ello komplett werbefrei bleiben und Geld mit $1-günstigen, käuflichen Spezial-Funktionen verdienen.
Ich schrieb für die Netzwoche einen Artikel über meine Gedanken zu dem neuen Netzwerk, die Funktionen und eine Top-10, warum Ello ein Erfolg werden kann. Es wurde ein Longread. Und ironischerweise ist der Artikel umgeben und gespickt mit Werbebannern. Wer also acht Minuten seines Lebens dafür opfern will, zum Schluss winken Invite-Codes (solange Vorrat):
Ello - das neue Netzwerk mit Bart und Tattoo
Ello.
Seit 2007 gilt in São Paulo ein Werbeverbot in der Öffentlichkeit. Bürgermeister Gilberto Kassab verbot fast alle Werbeschilder per Gesetz. Von dem Verbot sind auch Hinweisschilder auf Geschäfte, Hotels und Restaurants betroffen.
Ello sorgt zur Zeit für Aufruhr. Ello ist ein neues Social Network, gegründet von einem Fahrrad-Verkäufer namens Paul Budnitz. Über 40’000 Mitglieder registrierten sich in den letzten Tagen – pro Stunde. Laut dem Manifest soll Ello komplett werbefrei bleiben und Geld mit $1-günstigen, käuflichen Spezial-Funktionen verdienen.
Ich schrieb für die Netzwoche einen Artikel über meine Gedanken zu dem neuen Netzwerk, die Funktionen und eine Top-10, warum Ello ein Erfolg werden kann. Es wurde ein Longread. Und ironischerweise ist der Artikel umgeben und gespickt mit Werbebannern. Wer also acht Minuten seines Lebens dafür opfern will, zum Schluss winken Invite-Codes (solange Vorrat):
Ello - das neue Netzwerk mit Bart und Tattoo

Ello.

Seit 2007 gilt in São Paulo ein Werbeverbot in der Öffentlichkeit. Bürgermeister Gilberto Kassab verbot fast alle Werbeschilder per Gesetz. Von dem Verbot sind auch Hinweisschilder auf Geschäfte, Hotels und Restaurants betroffen.

Ello sorgt zur Zeit für Aufruhr. Ello ist ein neues Social Network, gegründet von einem Fahrrad-Verkäufer namens Paul Budnitz. Über 40’000 Mitglieder registrierten sich in den letzten Tagen – pro Stunde. Laut dem Manifest soll Ello komplett werbefrei bleiben und Geld mit $1-günstigen, käuflichen Spezial-Funktionen verdienen.

Ich schrieb für die Netzwoche einen Artikel über meine Gedanken zu dem neuen Netzwerk, die Funktionen und eine Top-10, warum Ello ein Erfolg werden kann. Es wurde ein Longread. Und ironischerweise ist der Artikel umgeben und gespickt mit Werbebannern. Wer also acht Minuten seines Lebens dafür opfern will, zum Schluss winken Invite-Codes (solange Vorrat):

Ello - das neue Netzwerk mit Bart und Tattoo

Einkaufen lassen mit Drive
Es gibt im Leben Handlungen, die wiederholen sich. Eine davon ist der Wocheneinkauf. In unserer Familie gehört dieser zum Ritual des Wochenendes und im Supermarkt bei der Fleischtheke gibt&#8217;s wie damals beim Metzger ein Wurstredli für die Kleinen. Dieser Wocheneinkauf kostet bei uns zwischen CHF 120.- und und 170.-, je nach dem, wie hungrig man die Migros betritt.
Manchmal wäre es trotzdem bequem, wenn man diesen Grosseinkauf einem Butler übergeben und die gewonnene Zeit bei schönem Wetter draussen verbingen könnte. Unser Supermarkt der Wahl, die Migros, bietet diese Möglichkeit mit leshop.ch seit 2006 an. Bislang haben wir diesen Dienst jedoch erst ein Mal zum Test genutzt. Die hohen Lieferkosten, die Mindestbestellmenge und das Abpassen der gelieferten Ware schreckten uns ab.
Vor zwei Jahren lancierte die Tochterfirma der Migros das Pilot-Projekt LeShop DRIVE in Studen (bei Biel). Offenbar mit einem guten Ergebnis: 55&#8217;000 Bestellungen wurden dort bis heute verkauft. Nun wurde gestern ein zweiter DRIVE-Standort gleich hier in der Nähe in Staufen (bei Lenzburg) eröffnet. Die E-Commerce-Spezialisten von Carpathia zweifeln zwar am Erfolg. Ich meine aber, dass sich die Migros im Ausland gut umgeschaut hat: beispielsweise in Frankreich gibt es bereits über 3&#8217;000 DRIVE-Abholstellen verschiedenster Grosshändler welche damit 5 Milliarden Umsatz generieren (was einem Anteil von 4,4% am gesamten Detailhandel in Frankreich entspricht).
Dank Newsletter und Promo-Code (10%) testete ich heute den neu eröffneten Standort Staufen. Ich lud mir die die LeShop-App aufs iPad, meldete mich an und wählte den DRIVE-Modus aus. In ungefähr 10 Minuten hatte ich unseren Wocheneinkauf zusammengestellt, zwei Stunden später fuhr ich los.
Die AdresseNachdem mir die Apple-Maps App die Adresse nicht finden wollte, warf ich meine TomTom-Navi-App an, welche den Ort «Staufen (Lenzburg)» dann auch fand. Die Abholstelle ist gut sichtbar an einer Hauptstrasse und kann kaum übersehen werden. Einmal ums Gebäude herum gekurvt und ich landete bei ungefähr 7 Zahlsäulen mit viel Einspurplatz fürs Auto.

Bezahlen vor OrtDort wurde ich gleich von zwei Leshop-Helferinnen abgefangen. Leider warfen sich diese nicht lasziv auf die Kühlerhaube und schrubbten die Frontscheibe sauber, sondern begrüssten mich leicht nervös mit der Frage, ob ich denn schon eine «Mitgliederkarte» habe. Ich runzelte meine Stirn und frage zurück: «Sie meinen die Kumulus-Karte?» Neinnein, meinte die eine Dame in leicht gebrochenem Deutsch. «Die LeShop-Mitgliederkarte, wisse Si». Darauf murmelte ich, dass ich doch meinen QR-Code per Mail erhalten und griffbereit auf dem iPhone geöffnet habe. Sie winkte aber ab und fragte mich nach meinem Namen. An dieser Stelle war ich langsam verunsichert, ob das jetzt wirklich ernsthaft so kompliziert sein muss. Warum kann man nicht wie beim Self-Scan-System SUBITO die Kumulus-Karte als Identifikation nehmen? Egal. Die Dame schob mir aber kurz darauf zwei Karten mit meinem Name und QR-Code durchs Fenster und meinte, dass diese viel praktischer seien. Okay, von mir aus. 
Ich hielt die eine Karte also ans Terminal bis es piepste, fiel dabei beinahe aus dem Fenster, da ich natürlich viel zu weit weg an die Säule rangefahren bin. Aus Rücksicht auf die Füsse der beiden Damen. Danach wurde mir das Total der Bestellung auf dem Bildschirm angezeigt und ich zahlte mit meiner EC-Karte. Anschliessend wurde mir die ellenlange Quittung ausgedruckt, auf welcher zuoberst gut lesbar der zugewiesene Parkplatz Nr. 7 ersichtlich war. 
Einladen bitteIch rauschte also mit quietschenden Rädern davon und spurte auf Parkplatz Nr. 7 (von 14) ein. Ich stieg aus, um den Kofferraum zu öffnen (modernere Autos würden dies bequem per Knopfdruck vom Fahrersitz aus machen, aber ein Bischen Bewegung tut ja gut). Gleichzeitig erschien ein LeShop-Angestellter der mich fragte, ob alles gut geklappt hat mit der Bestellung. Ich bejahte und fragte ihn, wo man denn z.B. Kumulus-Guthaben-Bons einlösen könne. Kompetent wies er mich darauf hin, dass man dies online bei Bestellabschluss tun müsse.
Synchron dazu schob eine Dame einen grossen Einkaufswagen hinter das Auto, begrüsste mich und fragte erneut, ob alles gut gegangen wäre. Ich bejahte überglücklich. Nachdem sie meine ellenlange Quittung mit einem an ihrem Unterarm verwachsenen Scanner gescannt hatte, schob sie eine grüne Klappbox in den Kofferraum und meinte dazu, das sei ein Geschenk. Zudem überreichte sie mir eine Tüte als zweites Geschenk (darin befanden sich ein paar Merchandising-Artikel von LeShop und eine Schachtel Guetzli).
Sorgfältig aber schnell lud sie alle Ware vom Wagen in die grüne Box im Kofferraum. Alles in kompostierbaren Säcken verstaut. Einzig die Früchte und das Gemüse war nicht in Säcken eingepackt. «Damit unsere Kunden die Ware zuerst begutachten können. Nicht dass sie zuhause eine Überraschung erleben». Ich prüfte fachmännisch die dargebotenen Früchte und Gemüse, nickte und lehnte mich wieder lässig ans Auto (ich musste mich ja irgendwie daran hindern, ihr beim Einladen zu helfen). 
Nicht mal 5 Minuten nachdem ich eingangs bezahlt habe, brauste ich wieder mit quitschenden Reifen davon und malte so meine Unterschrift auf die frisch geteerte Fahrspur. Als ich zuhause mit einem Power-Slide in die Garage einparkierte, waren exakt 30 Minuten seit meiner Abfahrt von zuhause vergangen.
Fazit: wenn sich die Benzinkosten gegenüber der Heimlieferung lohnen, sprich, die DRIVE-Abholstelle nicht zuweit entfernt ist, kann diese neue Dienstleistung der Migros durchaus praktisch sein. Zielgruppe sind (gemäss Pressemitteilung) «Berufstätige mit wenig Zeit» – also durchaus auch für jene, die einen Haushalt UND Kinder haben (ich habe jetzt gerade zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinter mir und bin froh, mich bald wieder bei der Arbeit erholen zu können, uff). Aber ob sich in unserer Familie der Wocheneinkauf künftig via LeShop DRIVE erledigt wage ich trotzdem zu bezweifeln. Vermutlich wegen dem Wurstredli bei der Fleischtheke. 
Einkaufen lassen mit Drive
Es gibt im Leben Handlungen, die wiederholen sich. Eine davon ist der Wocheneinkauf. In unserer Familie gehört dieser zum Ritual des Wochenendes und im Supermarkt bei der Fleischtheke gibt&#8217;s wie damals beim Metzger ein Wurstredli für die Kleinen. Dieser Wocheneinkauf kostet bei uns zwischen CHF 120.- und und 170.-, je nach dem, wie hungrig man die Migros betritt.
Manchmal wäre es trotzdem bequem, wenn man diesen Grosseinkauf einem Butler übergeben und die gewonnene Zeit bei schönem Wetter draussen verbingen könnte. Unser Supermarkt der Wahl, die Migros, bietet diese Möglichkeit mit leshop.ch seit 2006 an. Bislang haben wir diesen Dienst jedoch erst ein Mal zum Test genutzt. Die hohen Lieferkosten, die Mindestbestellmenge und das Abpassen der gelieferten Ware schreckten uns ab.
Vor zwei Jahren lancierte die Tochterfirma der Migros das Pilot-Projekt LeShop DRIVE in Studen (bei Biel). Offenbar mit einem guten Ergebnis: 55&#8217;000 Bestellungen wurden dort bis heute verkauft. Nun wurde gestern ein zweiter DRIVE-Standort gleich hier in der Nähe in Staufen (bei Lenzburg) eröffnet. Die E-Commerce-Spezialisten von Carpathia zweifeln zwar am Erfolg. Ich meine aber, dass sich die Migros im Ausland gut umgeschaut hat: beispielsweise in Frankreich gibt es bereits über 3&#8217;000 DRIVE-Abholstellen verschiedenster Grosshändler welche damit 5 Milliarden Umsatz generieren (was einem Anteil von 4,4% am gesamten Detailhandel in Frankreich entspricht).
Dank Newsletter und Promo-Code (10%) testete ich heute den neu eröffneten Standort Staufen. Ich lud mir die die LeShop-App aufs iPad, meldete mich an und wählte den DRIVE-Modus aus. In ungefähr 10 Minuten hatte ich unseren Wocheneinkauf zusammengestellt, zwei Stunden später fuhr ich los.
Die AdresseNachdem mir die Apple-Maps App die Adresse nicht finden wollte, warf ich meine TomTom-Navi-App an, welche den Ort «Staufen (Lenzburg)» dann auch fand. Die Abholstelle ist gut sichtbar an einer Hauptstrasse und kann kaum übersehen werden. Einmal ums Gebäude herum gekurvt und ich landete bei ungefähr 7 Zahlsäulen mit viel Einspurplatz fürs Auto.

Bezahlen vor OrtDort wurde ich gleich von zwei Leshop-Helferinnen abgefangen. Leider warfen sich diese nicht lasziv auf die Kühlerhaube und schrubbten die Frontscheibe sauber, sondern begrüssten mich leicht nervös mit der Frage, ob ich denn schon eine «Mitgliederkarte» habe. Ich runzelte meine Stirn und frage zurück: «Sie meinen die Kumulus-Karte?» Neinnein, meinte die eine Dame in leicht gebrochenem Deutsch. «Die LeShop-Mitgliederkarte, wisse Si». Darauf murmelte ich, dass ich doch meinen QR-Code per Mail erhalten und griffbereit auf dem iPhone geöffnet habe. Sie winkte aber ab und fragte mich nach meinem Namen. An dieser Stelle war ich langsam verunsichert, ob das jetzt wirklich ernsthaft so kompliziert sein muss. Warum kann man nicht wie beim Self-Scan-System SUBITO die Kumulus-Karte als Identifikation nehmen? Egal. Die Dame schob mir aber kurz darauf zwei Karten mit meinem Name und QR-Code durchs Fenster und meinte, dass diese viel praktischer seien. Okay, von mir aus. 
Ich hielt die eine Karte also ans Terminal bis es piepste, fiel dabei beinahe aus dem Fenster, da ich natürlich viel zu weit weg an die Säule rangefahren bin. Aus Rücksicht auf die Füsse der beiden Damen. Danach wurde mir das Total der Bestellung auf dem Bildschirm angezeigt und ich zahlte mit meiner EC-Karte. Anschliessend wurde mir die ellenlange Quittung ausgedruckt, auf welcher zuoberst gut lesbar der zugewiesene Parkplatz Nr. 7 ersichtlich war. 
Einladen bitteIch rauschte also mit quietschenden Rädern davon und spurte auf Parkplatz Nr. 7 (von 14) ein. Ich stieg aus, um den Kofferraum zu öffnen (modernere Autos würden dies bequem per Knopfdruck vom Fahrersitz aus machen, aber ein Bischen Bewegung tut ja gut). Gleichzeitig erschien ein LeShop-Angestellter der mich fragte, ob alles gut geklappt hat mit der Bestellung. Ich bejahte und fragte ihn, wo man denn z.B. Kumulus-Guthaben-Bons einlösen könne. Kompetent wies er mich darauf hin, dass man dies online bei Bestellabschluss tun müsse.
Synchron dazu schob eine Dame einen grossen Einkaufswagen hinter das Auto, begrüsste mich und fragte erneut, ob alles gut gegangen wäre. Ich bejahte überglücklich. Nachdem sie meine ellenlange Quittung mit einem an ihrem Unterarm verwachsenen Scanner gescannt hatte, schob sie eine grüne Klappbox in den Kofferraum und meinte dazu, das sei ein Geschenk. Zudem überreichte sie mir eine Tüte als zweites Geschenk (darin befanden sich ein paar Merchandising-Artikel von LeShop und eine Schachtel Guetzli).
Sorgfältig aber schnell lud sie alle Ware vom Wagen in die grüne Box im Kofferraum. Alles in kompostierbaren Säcken verstaut. Einzig die Früchte und das Gemüse war nicht in Säcken eingepackt. «Damit unsere Kunden die Ware zuerst begutachten können. Nicht dass sie zuhause eine Überraschung erleben». Ich prüfte fachmännisch die dargebotenen Früchte und Gemüse, nickte und lehnte mich wieder lässig ans Auto (ich musste mich ja irgendwie daran hindern, ihr beim Einladen zu helfen). 
Nicht mal 5 Minuten nachdem ich eingangs bezahlt habe, brauste ich wieder mit quitschenden Reifen davon und malte so meine Unterschrift auf die frisch geteerte Fahrspur. Als ich zuhause mit einem Power-Slide in die Garage einparkierte, waren exakt 30 Minuten seit meiner Abfahrt von zuhause vergangen.
Fazit: wenn sich die Benzinkosten gegenüber der Heimlieferung lohnen, sprich, die DRIVE-Abholstelle nicht zuweit entfernt ist, kann diese neue Dienstleistung der Migros durchaus praktisch sein. Zielgruppe sind (gemäss Pressemitteilung) «Berufstätige mit wenig Zeit» – also durchaus auch für jene, die einen Haushalt UND Kinder haben (ich habe jetzt gerade zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinter mir und bin froh, mich bald wieder bei der Arbeit erholen zu können, uff). Aber ob sich in unserer Familie der Wocheneinkauf künftig via LeShop DRIVE erledigt wage ich trotzdem zu bezweifeln. Vermutlich wegen dem Wurstredli bei der Fleischtheke. 

Einkaufen lassen mit Drive

Es gibt im Leben Handlungen, die wiederholen sich. Eine davon ist der Wocheneinkauf. In unserer Familie gehört dieser zum Ritual des Wochenendes und im Supermarkt bei der Fleischtheke gibt’s wie damals beim Metzger ein Wurstredli für die Kleinen. Dieser Wocheneinkauf kostet bei uns zwischen CHF 120.- und und 170.-, je nach dem, wie hungrig man die Migros betritt.

Manchmal wäre es trotzdem bequem, wenn man diesen Grosseinkauf einem Butler übergeben und die gewonnene Zeit bei schönem Wetter draussen verbingen könnte. Unser Supermarkt der Wahl, die Migros, bietet diese Möglichkeit mit leshop.ch seit 2006 an. Bislang haben wir diesen Dienst jedoch erst ein Mal zum Test genutzt. Die hohen Lieferkosten, die Mindestbestellmenge und das Abpassen der gelieferten Ware schreckten uns ab.

Vor zwei Jahren lancierte die Tochterfirma der Migros das Pilot-Projekt LeShop DRIVE in Studen (bei Biel). Offenbar mit einem guten Ergebnis: 55’000 Bestellungen wurden dort bis heute verkauft. Nun wurde gestern ein zweiter DRIVE-Standort gleich hier in der Nähe in Staufen (bei Lenzburg) eröffnet. Die E-Commerce-Spezialisten von Carpathia zweifeln zwar am Erfolg. Ich meine aber, dass sich die Migros im Ausland gut umgeschaut hat: beispielsweise in Frankreich gibt es bereits über 3’000 DRIVE-Abholstellen verschiedenster Grosshändler welche damit 5 Milliarden Umsatz generieren (was einem Anteil von 4,4% am gesamten Detailhandel in Frankreich entspricht).

Dank Newsletter und Promo-Code (10%) testete ich heute den neu eröffneten Standort Staufen. Ich lud mir die die LeShop-App aufs iPad, meldete mich an und wählte den DRIVE-Modus aus. In ungefähr 10 Minuten hatte ich unseren Wocheneinkauf zusammengestellt, zwei Stunden später fuhr ich los.

Die Adresse
Nachdem mir die Apple-Maps App die Adresse nicht finden wollte, warf ich meine TomTom-Navi-App an, welche den Ort «Staufen (Lenzburg)» dann auch fand. Die Abholstelle ist gut sichtbar an einer Hauptstrasse und kann kaum übersehen werden. Einmal ums Gebäude herum gekurvt und ich landete bei ungefähr 7 Zahlsäulen mit viel Einspurplatz fürs Auto.

Bezahlen vor Ort
Dort wurde ich gleich von zwei Leshop-Helferinnen abgefangen. Leider warfen sich diese nicht lasziv auf die Kühlerhaube und schrubbten die Frontscheibe sauber, sondern begrüssten mich leicht nervös mit der Frage, ob ich denn schon eine «Mitgliederkarte» habe. Ich runzelte meine Stirn und frage zurück: «Sie meinen die Kumulus-Karte?» Neinnein, meinte die eine Dame in leicht gebrochenem Deutsch. «Die LeShop-Mitgliederkarte, wisse Si». Darauf murmelte ich, dass ich doch meinen QR-Code per Mail erhalten und griffbereit auf dem iPhone geöffnet habe. Sie winkte aber ab und fragte mich nach meinem Namen. An dieser Stelle war ich langsam verunsichert, ob das jetzt wirklich ernsthaft so kompliziert sein muss. Warum kann man nicht wie beim Self-Scan-System SUBITO die Kumulus-Karte als Identifikation nehmen? Egal. Die Dame schob mir aber kurz darauf zwei Karten mit meinem Name und QR-Code durchs Fenster und meinte, dass diese viel praktischer seien. Okay, von mir aus. 

Ich hielt die eine Karte also ans Terminal bis es piepste, fiel dabei beinahe aus dem Fenster, da ich natürlich viel zu weit weg an die Säule rangefahren bin. Aus Rücksicht auf die Füsse der beiden Damen. Danach wurde mir das Total der Bestellung auf dem Bildschirm angezeigt und ich zahlte mit meiner EC-Karte. Anschliessend wurde mir die ellenlange Quittung ausgedruckt, auf welcher zuoberst gut lesbar der zugewiesene Parkplatz Nr. 7 ersichtlich war. 

Einladen bitte
Ich rauschte also mit quietschenden Rädern davon und spurte auf Parkplatz Nr. 7 (von 14) ein. Ich stieg aus, um den Kofferraum zu öffnen (modernere Autos würden dies bequem per Knopfdruck vom Fahrersitz aus machen, aber ein Bischen Bewegung tut ja gut). Gleichzeitig erschien ein LeShop-Angestellter der mich fragte, ob alles gut geklappt hat mit der Bestellung. Ich bejahte und fragte ihn, wo man denn z.B. Kumulus-Guthaben-Bons einlösen könne. Kompetent wies er mich darauf hin, dass man dies online bei Bestellabschluss tun müsse.

Synchron dazu schob eine Dame einen grossen Einkaufswagen hinter das Auto, begrüsste mich und fragte erneut, ob alles gut gegangen wäre. Ich bejahte überglücklich. Nachdem sie meine ellenlange Quittung mit einem an ihrem Unterarm verwachsenen Scanner gescannt hatte, schob sie eine grüne Klappbox in den Kofferraum und meinte dazu, das sei ein Geschenk. Zudem überreichte sie mir eine Tüte als zweites Geschenk (darin befanden sich ein paar Merchandising-Artikel von LeShop und eine Schachtel Guetzli).

Sorgfältig aber schnell lud sie alle Ware vom Wagen in die grüne Box im Kofferraum. Alles in kompostierbaren Säcken verstaut. Einzig die Früchte und das Gemüse war nicht in Säcken eingepackt. «Damit unsere Kunden die Ware zuerst begutachten können. Nicht dass sie zuhause eine Überraschung erleben». Ich prüfte fachmännisch die dargebotenen Früchte und Gemüse, nickte und lehnte mich wieder lässig ans Auto (ich musste mich ja irgendwie daran hindern, ihr beim Einladen zu helfen). 

Nicht mal 5 Minuten nachdem ich eingangs bezahlt habe, brauste ich wieder mit quitschenden Reifen davon und malte so meine Unterschrift auf die frisch geteerte Fahrspur. Als ich zuhause mit einem Power-Slide in die Garage einparkierte, waren exakt 30 Minuten seit meiner Abfahrt von zuhause vergangen.

Fazit: wenn sich die Benzinkosten gegenüber der Heimlieferung lohnen, sprich, die DRIVE-Abholstelle nicht zuweit entfernt ist, kann diese neue Dienstleistung der Migros durchaus praktisch sein. Zielgruppe sind (gemäss Pressemitteilung) «Berufstätige mit wenig Zeit» – also durchaus auch für jene, die einen Haushalt UND Kinder haben (ich habe jetzt gerade zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinter mir und bin froh, mich bald wieder bei der Arbeit erholen zu können, uff). Aber ob sich in unserer Familie der Wocheneinkauf künftig via LeShop DRIVE erledigt wage ich trotzdem zu bezweifeln. Vermutlich wegen dem Wurstredli bei der Fleischtheke.